Die Enstehungsgeschichte des Eishocheyvereines "Stormy Storks" in kurzen Worten:
Wir beginnen in den frühen Kindheitsjahren einiger Ruster Stadtkinder. Der allseitsbekannte Neusiedler See wurde im Winter dazu benutzt, vorausgesetzt das Thermometer hielt sich einige Tage in der Minusskala auf, um die Kunst des Eislaufen´s zu erlernen. In Rust auch als "Schleifen" bezeichnet. Bei den meisten Krutzern -Kleinkindern- sah das meist so aus, daß schon ein vierzigschilling Hockeystock vom damaligen Konsum schon dabei war und kräftig zur Standfestigkeit beitrug. Schon nach kurzer Zeit wurden zwischen alten Autoreifen die als Tore dienten, die ersten Steine -wenn es Taschengeld zuließ auch einen "echten" Puck (die kleine schwarze Scheibe)- zu Goals verwandelt. Dies wurde sehr lange betrieben. Mann traf sich am Wochenende oder den Winterferien nach dem Mittagessen bei der Seehotelbucht und spielte oft bis in die Dämmerung hinein. Regeln gab es keine. Auch die Mannschaftsgröße und das Spielfeld waren nicht begrenzt. Es kam vor, daß Zweikämpfe einige hundert Meter von den Autoreifen entfernt entschieden wurden. Die jungen Semster wurden von den Älteren, wie der Augsten Fritz, der Horvath Steff, der Müllner Erwin und der Vargas Hans, kräftig unterstüzt und oft belehrt.
Viele Winter später, im Jahr 1996, wurde nach einer Idee vom Horvath Mario das Spielfeld dann nach Eisenstadt in das Allsportzentrum verlegt. Völlig neue Bedingungen kamen auf uns zu:

Das Spielfeld war durch eine Bande begrenzt!
Und es gab Tore aus Stahl und Netz!

Unter diesen günstigen Voraussetzungen gewann das Spiel immer mehr an Perfektion, bis dann, zwei Jahre später, das erste echte Match gegen einen "anderen" echten Gegner, nähmlich das Konvikt der Stadt Eisenstadt, bevorstand. Wir konnte erstmals sehen auf welchen Level wir im Eishockey standen. Die Burschen vom Konvikt kamen also von der Kabine auf dem Platz und wir staunden nicht schlecht, als wir erstmals echte Eischockeyausrüstung zu Gesicht bekamen. Jeder Gegner besaß einen Helm, Schienbeinschützer, Schulterpolster, Eierbecher, usw.. Ich muss sagen das sah sehr beeindruckend aus. Wir konnten außer Stock, Schlittschuhe und 3,4 Puck´s nichts entgegensetzen. Aussagen unser Jüngeren wie, de rama uns nieda - de offn, machten unserem Siegesdrang keinen Abbruch. Ich weiß heute nicht mehr wie hoch wir gewannen, aber es war sehr hoch.
Dies sollte zwei Jahre das einzige Match mit Gegner bleiben, bis zur Saison 2000/01. Nach immer heftigeren Drängen aus den eigenen Reihen, organisierte der spätere Obmann Matches gegen Steinbrunn und Wr. Neustadt. Es sollte unsere spielintensivste Saison werden. Wir spielten auch dreimal in einer Woche und bestritten das erste Auswärtsmatch in Wr. Neustadt.


Nach vielen, vielen Diskussionen in vielen, vielen Nächten mit vielen, vielen Bieren beschlossen wir dann unserem Tun einen offiziellen Touch zu geben und uns bei der örtlichen Vereinsbehörde zu statuieren. Nicht zuletzt einiger zukünftigen Sponsoren willen.